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Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft 2010

Zukunft

Zukunft: „Das Modell Humboldt – Die Zukunft der Universitäten in der Welt der Forschung“.
Auf der Konferenz „Das Modell Humboldt – Die Zukunft der Universitäten in der Welt der Forschung“ denken führende Wissenschaftler, Hochschulpolitiker und Wissenschaftsmanager über die Aktualität der Ideale Humboldts nach. Der Name „Humboldt“ ist zu einem Synonym für die neuzeitliche (Forschungs-)Universität geworden.
„Das Modell Humboldt – Die Zukunft der Universitäten in der Welt der Forschung“


Auf der Konferenz „Das Modell Humboldt – Die Zukunft der Universitäten in der Welt der Forschung“ dachten führende Wissenschaftler, Hochschulpolitiker und Wissenschaftsmanager über die Aktualität der Ideale Humboldts nach. Der Name „Humboldt“ ist zu einem Synonym für die neuzeitliche (Forschungs-)Universität geworden.

Die Zahl derjenigen Universitäten, die sich auf das Konzept Wilhelm von Humboldts berufen, ist Legion. Das Erbe Humboldts ist ein tatsächliches, ein greifbares. Das Erbe ist aber vielfach auch ein konstruiertes.

Die Diskussion über die Zukunft der Universität, deren Charakteristika gelegentlich mit dem Etikett „Modell Humboldt“ international beschrieben werden, hat inzwischen einige Intensität gewonnen. Dabei war der Bezug auf den Ursprung der modernen Forschungsuniversität, der vielfach mit der Gründung der Berliner Universität 1810 angesetzt wird, Ausgangpunkt unserer Überlegungen, wird doch gerade dieses Universitätskonzept im ausgehenden 19. Jahrhundert das prägende Vorbild. Das deutsche Universitätsmodell mit seinen Forschungserfolgen wurde dabei international stark beachtet, ebenso aber auch die international renommierten Forschungsuniversitäten angelsächsischen Musters, die ihrerseits Phasen ihrer internen Reform in der Auseinandersetzung mit dem „Modell Humboldt“ gestaltet haben.

Diese Debatte hat zahllose kontroverse Diagnosen erzeugt. Zwischen der Furcht vor Ökonomisierung und der Bekräftigung alter Prinzipien, der Einheit von Forschung und Lehre und der Autonomie gegenüber dem Staat, sind aber klare Perspektiven noch nicht sichtbar. Die Konferenz hat die meist national geführten Debatten zusammen geführt, Hochschulangehörige und Hochschulleitungen ebenso versammelt wie die Akteure aus Wissenschaftspolitik und Verwaltung sowie der Hochschulforschung. Die Schärfung und Prüfung der Situationsdiagnosen und eine Diskussion konstruktiver Optionen waren das Ziel der Konferenz.

Vorbereitet wurde die Konferenz durch eine interdisziplinäre Gruppe aus Professoren unter der Leitung von Bernd Henningsen, Jürgen Schlaeger und Heinz-Elmar Tenorth.

Sponsoren
Ermöglicht wurde die Konferenz durch die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Kontakt
Dr. Barbara Schauenburg
Coordinator International Conference
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
E-Mail: humboldtsmodel@hu-berlin.de
barbara.schauenburg@staff.hu-berlin.de

Tel. 030 2093 4956
Fax: 030 2093 9626



Veranstaltungsdaten
7.-9.10.2010
Senatssaal, Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
Artikelaktionen
zuletzt geändert: 27.01.11 schulzsz
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