Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

HU200

Languages
English
Navigation
Kontakt


HU200
Fon: 030 2093-2322
Fax: 030 2093-2669
hu200@hu-berlin.de


Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft 2010

Wie sollen wir arbeiten?

II. Humboldt-Streitgespräch:
Wie sollen wir arbeiten?
Die Zukunft der Wissenschaftsgesellschaft am 29. April 2010, 19 Uhr

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen in Teilzeit, in befristeten Arbeitsverhältnissen, selbständig und als Freiberufler. In der Wissenschaft ist das befristete Anstellungsverhältnis und das Hangeln von einer Drittmittelstelle zur nächsten mittlerweile üblich.

Laut einer aktuellen Studie (2010, Bertelsmann Stiftung/Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit) ist die Zahl der traditionellen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland seit 2001 im internationalen Vergleich stark zurückgegangen, insbesondere im Dienstleistungssektor. Aus historischer oder globaler Perspektive betrachtet, könnte das Arbeiten in „Normalarbeitsverhältnissen“ aber auch als eine Episode gesehen werden: Sie haben nur in wenigen Regionen der Welt während einer bestimmten Periode Arbeit und Gesellschaft geprägt, nämlich in den Industrieländern.

Aber nicht nur die Art der Beschäftigungsverhältnisse hat sich verändert, auch die Art und Weise, in der wir arbeiten: Mobilität und Flexibilität sind gefordert, wir leben und arbeiten in einer zunehmend vernetzten und wissensbasierten Gesellschaft. Ist jeder bereit, sich auf diese neue Arbeitswelt einzulassen, und ist auch jeder dazu in der Lage?
Der Trend-Forscher Peter Wippermann geht davon aus, dass 20 Prozent der jungen Menschen an den neuen Anforderungen scheitern werden. Der Historiker Ulrich Herbert setzt sich für bessere Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse für Nachwuchswissenschaftler ein. Was muss sich dafür an deutschen Universitäten ändern? Welche Arbeitsverhältnisse brauchen Forscher, um innovativ zu sein? Und wie verändert sich aus Sicht des Elementarteilchen-Forschers Anton Zeilinger das wissenschaftliche Arbeiten speziell in den Naturwissenschaften?

Wie wir in Zukunft arbeiten wollen, im Allgemeinen und speziell in Wissenschaft und Forschung, diese Frage diskutierten beim II. Humboldt-Streitgespräch Natur- und Sozialwissenschaftler gemeinsam mit Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperten.

Moderatorin

Ursula Weidenfeld provoziert starke Meinungen

Referenten


Jutta Allmendinger
forscht im Namen der Chancengleichheit
(Wissenschaftszentrum Berlin, Humboldt-Universität)

Peter Wippermann blickt in die Zukunft
(Trendbüro Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH, Hamburg)

Ulrich Herbert kennt die Arbeitswelt der Wissenschaft
(Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Freiburg Institute for Advanced Studies)

Georg Schütte gestaltet Deutschlands Forschungspolitik
(Bundesministerium für Bildung und Forschung)




Veranstaltungsort:
Festsaal der Humboldt Graduate School, Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10099 Berlin


Am 3. Dezember 2009 fand das erste Humboldt-Streitgespräch in Kooperation mit der Stiftung Mercator statt. Hier finden Sie einen Film und Fotos: >Bildergalerie und Film



Kooperationspartner Stiftung Mercator

Artikelaktionen
zuletzt geändert: 01.12.10 MW
Benutzerspezifische Werkzeuge