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Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft 2010

Margret Wintermantel

Portrait: Margret Wintermantel (Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz)

Foto: HRK Pressestelle


Margret Wintermantel vertritt seit März 2006 als Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Interessen der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Seit 2009 gehört sie auch dem Vorstand der Europäischen Universitätsvereinigung an, der Hochschulen in 46 Ländern vertritt. Von 2000 bis 2006 war Margret Wintermantel Präsidentin der Universität des Saarlandes, wo sie seit 1992 einen Lehrstuhl für Sozialpsychologie innehat.

Kurz nach ihrem Amtsantritt als erste Frau an der Spitze der HRK warf Margret Wintermantel der Politik vor, sie würde die Hochschulen zwar in Sonntagsreden als Zukunftsstätten der Gesellschaft feiern, sie im politischen Alltag allerdings sträflich vernachlässigen (Süddeutsche Zeitung, Mai 2006). Die Hochschulrektorenkonferenz hat sich unter der Führung von Margret Wintermantel vor allem auch für die Verbesserung der Lehre stark gemacht. Anlässlich der HRK-Jahresversammlung 2008, die ganz im Zeichen der Lehre stand, sagte sie: „Der demographische Wandel zeigt uns, dass wir nach 2020 immer weniger Studierende haben werden und wir deshalb jetzt die Chance nutzen müssen, die starken Jahrgänge wirklich gut auszubilden. Wir müssen die Lehre viel stärker als bisher individualisieren, das heißt am Lernprozess des einzelnen Studierenden ausrichten.“

Nach der Exzellenzinitiative für die Forschung hat die Bundesbildungsministerin im Mai 2010 einen Qualitätspakt für die Lehre angekündigt. Die Bundesregierung will über die nächsten zehn Jahre zwei Milliarden Euro für mehr Personal, Mentoren- und Tutorenprogrammen und Qualifizierung des Personals an Hochschulen ausgeben. Die HRK-Präsidentin nennt es „ein wichtiges Zeichen, dass endlich in Qualität investiert wird.“

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zuletzt geändert: 07.07.10 schulzsz
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