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Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft 2010

Martin Spiewak

Portrait: Martin Spiewak (Journalist, Die Zeit)



Martin Spiewak studierte Geschichte, Spanisch und Staatsrecht in Hamburg und Madrid, bevor er die Deutsche Journalistenschule in München absolvierte. Nach Stationen als Redakteur beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt in Hamburg und als freier Zeitungs- und Hörfunkjournalist wechselte er 1999 zur Wochenzeitung DIE ZEIT. Seine Schwerpunktthemen sind Bildungs- und Wissenschaftspolitik, Integration und Bioethik.

In seinen Beiträgen für DIE ZEIT hat sich Martin Spiewak für eine Erhöhung der staatlichen Bildungsausgaben ausgesprochen und gleichzeitig für die Einführung von Studiengebühren geworben, denn so Spiewak: „Der Bildungsboom kann nur gelingen kann, wenn das benötigte Geld nicht vom Staat allein kommt.“ Ende letzen Jahres stellte er in einem Beitrag ein Betreuungsmodell der Universität Duisburg-Essen vor, bei dem jeder Studierende während seiner Studienzeit von einem Mentor begleitet wird. Damit will die Universität die Zahl der Studienabbrüche vermindern und die Studienzeiten verkürzen. Ein Modell, das Schule machen sollte, findet Spiewak, und geißelt die Hochschulen, die nur nach Exzellenz in der Forschung streben und dabei ihre Studenten vergessen. Martin Spiewak ist auch Buchautor. 2009 veröffentlichte er gemeinsam mit Brigitte Biermann den Band „Tod einer Lehrerin: Wie Pädagogen am System Schule zerbrechen“, im Jahr 2002 erschien „Wie weit gehen wir für ein Kind? Im Labyrinth der Fortpflanzungsmedizin“.

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zuletzt geändert: 15.11.10 MW
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