Sascha Spoun
Sascha Spoun
Portrait: Sascha Spoun (Leuphana Universität Lüneburg)
Foto: Andreas Tamme
Sascha Spoun ist seit 2006 Präsident der Leuphana Universität Lüneburg. Die Leuphana führte ein Universitätsmodell mit College, Graduate und Professional School ein. Daraus soll „gemäß den Leitideen einer humanistischen, nachhaltigen und handlungsorientierten Universität eine attraktive öffentliche Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts entwickelt werden“, wie es auf der Internetseite der Hochschule heißt.
Als wichtigste Aufgabe der Leuphana für die nähere Zukunft nennt er in einem Interview die Einrichtung interdisziplinärer Forschungszentren, „in denen Forscher und Studierende aus Lüneburg zusammen mit Gastwissenschaftlern und Praktikern in interdisziplinären Teams an Problemen arbeiten können. Und zweitens: „eine deutlich höhere Betreuungsintensität für unsere Studierenden.“ (2007, Das Humboldt-Labor, Albert-Ludwigs-Universität). Studierende sieht der Universitätspräsident als „Bürgerinnen und Bürger einer Universität“, die nicht durch eine „Steuer“ in Form von Studiengebühren belastet werden sollten. Denn, „die verbreitete Meinung, dass sich durch Studiengebühren die Haltung der Studierenden verbessern würde“, teile er nicht.
Sascha Spoun selbst studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften in Paris und St. Gallen. Nach der Promotion lehrte er von 1999 bis 2006 Betriebswirtschaftlehre an der Universität St. Gallen und war dort auch verantwortlich für die „Neukonzeption der Lehre“. Neben seinem Präsidentenamt ist er seit 2006 als Gastprofessor für Universitätsmanagement an der Universität St. Gallen tätig und hat einen Lehrauftrag an der Universität Zürich. Auch in seinen Forschungsarbeiten setzt er sich mit den Zielen, Inhalten und Methoden der Hochschulentwicklung auseinander.
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