Nachlese, die üble
Nachlese, die üble
| What | Öffentliche Veranstaltung |
|---|---|
| When | 10-07-01 18:30 to 20:00 |
| Where | Foyerbühne auf der Hegelbahn, Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstr. 24, 10117 Berlin |
| Contact Name | Michael Plöse, Historische Kommission der Verfassten Studierendenschaft in Berlin |
| Contact Phone | 030 2093-1063 |
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Nazis – NoFu – Neoliberalismus
Das gruselige Engagement außeruniversitärer Lobbygruppen in den Hochschulen.
Veranstaltung im Rahmen der studentischen Ausstellung stud.Berlin : Standpunkte | Organisationen | Studienwelten
Nicht nur in Jubiläumszeiten hat der Begriff »Humboldt« Konjunktur. Sein Geist, seine vermeintlichen Ideale werden von vielerlei Institutionen und Personen beschworen. Weitere wesentliche Bestandteile des typischen Begriffskatalog zum Thema Hochschule sind (Wissenschafts-) Freiheit und Autonomie.
Wie veränderten sich Konnotationen und der Gebrauch dieser Begriffe? Welche Universitätsmodelle/-ideale und/oder -utopien stehen dahinter? Welche Funktion hat die Universität in der demokratischen Gesellschaft? Wie frei war und ist Wissenschaft von Politik und Markt, wie frei kann und soll sie überhaupt sein? Ist das Humboldt’sche Bildungsideal ein Schlagwort, ein Mythos oder gar ein Syndrom?
Ausgehend von den Selbstverständnis- bzw. Selbstverständigungsdebatten nach 1945 über die Ära der Notgemeinschaft für eine freie Universität (NofU) bis hin zur Hochschule der Gegenwart, die im Zeichen von Neoliberalismus und transnationalen Machtstrukturen steht, wollen wir gemeinsam mit Nikolai Wehrs (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Carsten von Wissel (Institut für Hochschulforschung HoF), Hauke Ritz (Politikwissenschaftler) und Juliane Pfeiffer (FU Berlin) über Selbstverständnis und Funktion der Hochschule diskutieren: Wie sie war, wie sie ist und wie sie sein sollte.