Humboldts Studentische Konferenz "Generation Nachhaltigkeit - oder nach uns die Sintflut?"
Humboldts Studentische Konferenz "Generation Nachhaltigkeit - oder nach uns die Sintflut?"
| Was | Tagung/Konferenz |
|---|---|
| Wann | 17.06.2010 15:00 Uhr bis 19.06.2010 23:55 Uhr |
| Wo | Campus Adlershof, Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, 12489 Berlin |
| Name | Thomas Nader |
| Kontakt-E-Mail | hsk-nachhaltigkeit@hu-berlin.de |
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Von Studierenden für Studierende Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen halten Vorträge von A wie Alternative Energien bis Z wie Zertifizierungssysteme
Zur Feier des 200-jährigen Bestehens, findet im Juni 2010 eine studentische Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit am Geographischen Institut statt. Der Titel der Veranstaltung lautet:
Generation Nachhaltigkeit – oder nach uns die Sintflut?
Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor, PIK)
und mit den Keynote Speakern Prof. em. Dr. Elmar Altvater (Otto-Suhr-Institut, FU Berlin)
Prof. em. Dr. Dirk Althaus (Architekt, Ökologisches Bauen)
Prof. em. Dr. Wolfgang Haber (Biologe/ Landschaftsökologe)
Prof. Dr. Claudia Kemfert (Hertie School of Governance Berlin)
Prof. Dr. Dirk Messner (Direktor, DIE, Bonn)
Prof. Dr. Jürgen Pietsch (Stadtökologie, HCU Hamburg)
Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski (Soziologie, Universität Wien)
Prof. Dr. Shalini Randeria (Ethnologie, Universität Zürich)
Nachhaltigkeit als Thema wissenschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen ist angesichts ständig neuer Erkenntnisse zum globalen Wandel aktueller denn je. Nachdem bereits 1972 vom Club of Rome vor den Grenzen des Wachstums gewarnt wurde, scheint noch heute, 38 Jahre später, in zahlreichen Ländern Fortschritt mit Wachstum, Ressourcenverbrauch und Müllproduktion und damit Ausbeutung von Mensch und Natur verbunden zu sein. Der gescheiterte "Klimagipfel" in Kopenhagen macht deutlich, dass das Thema Nachhaltigkeit trotz der inflationären Verwendung des Begriffs nicht an Relevanz verloren hat.
Ganz unterschiedliche Fachrichtungen, Naturwissenschaften genauso wie Geistes- und Sozialwissenschaften, beschäftigen sich mit diesem Gegenstand und setzen jeweils ihre eigenen Schwerpunkte. Es werden drei Dimensionen der Nachhaltigkeit unterschieden: soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit. Diese drei Pfeiler der Nachhaltigkeit müssen aber unter einem Dach vereint werden um die Erde und die Gesellschaft gleichermaßen auch in Zukunft erhalten und nachhaltig entwickeln zu können.
Vor diesem Hintergrund ist eine fächerübergreifende und ganzheitliche Betrachtung im Sinne des Ausnahmeforschers Alexander von Humboldt notwendig. Humboldt, ein Original unserer Universität, verstand es das Wissen und die Methoden unterschiedlicher Fachrichtungen sinnvoll miteinander zu verbinden und daraus neues Wissen zu generieren. An diese Tradition soll mit der Durchführung einer transdisziplinären Studierendenkonferenz, die natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Blickwinkel miteinander verbindet, angeknüpft werden. Zwei Themenkomplexe werden behandelt: Zum Einen sollen die drei inhaltlichen Dimensionen der Nachhaltigkeit kritisch betrachtet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Für eine integrative Betrachtung der Teilaspekte werden zum Anderen auch drei räumliche Dimensionen der Nachhaltigkeit thematisiert. Nachhaltigkeit kann auf der lokalen, regionalen und globalen Ebene realisiert werden.
Ein zentrales Ziel der Organisatoren der Studierendenkonferenz ist es, das Thema Nachhaltigkeit über die Köpfe der teilnehmenden Studierenden hinweg in die Gesellschaft zu tragen. Eine ganze Generation ist aufgefordert ein Umdenken einzuleiten und in der Vergangenheit begangene Fehler zu korrigieren.
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten unter http://hsk-nachhaltigkeit.hu-berlin.de